Foto-Schulungen für Unternehmen

Ohne Fotos ist ein Unternehmen heute unsichtbar.  Weil die besten Fotos oft im Alltag entstehen, sind es oft die eigenen Mitarbeiter, die an der Quelle für tolle Fotos sitzen.

 

Mit unseren Foto-Schulungen für Unternehmen unterstützen wir Sie bei allem, was für eine eindrucksvolle Präsenz wichtig ist: von den Einstellungen an der Kamera, über die Ausleuchtung von Menschen, Events, Gebäuden oder Produkten bis hin zur Aufbereitung der Bilder für die online Präsenz oder einen Druck. Wir begleiten Sie beim Aufbau eines Medienteams in Ihrem Unternehmen, helfen gerne, bei der Entwicklung einer Bildsprache, die zu Ihrer CI passt und einem Veröffentlichungsplan für soziale Netzwerke, und beraten auf Wunsch bei dem Aufbauch einer cloudbasierten Datenbank, damit alle Bilder jederzeit dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden. In Echtzeit!

 

Die Kurse sind konsequent auf die Anforderungen in Unternehmen und Medien-Teams zugeschnitten.

Selbstverständlich passe ich Umfang und Inhalte der Schulungen auch an Ihre Bedürfnisse an, sprechen Sie mich gerne an!

Der Aufbau eines medienteams

Sie benötigen regelmäßig und hochwertiges Bildmaterial für Ihr Unternehmen? Dann benötigen Sie ein Medien-Team! Wir unterstützen SIe bei Bedarf in  allen wichtigen Schritten:

 

  • Erstellung eines Anforderungsprofils für Bilder und Mitarbeiter
  • Logistik der Bildrechte
  • Entwicklung eines Workflows, der zu Ihrer Unternehmens-Struktur passt (vom Einzelunternehmer bis zum Konzern!)
  • Beratung bei der Anschaffung von Hard- und Software.
  • Ausbildung der Mitarbeiter an der Kamera
  • Einführung in die nötigen Schritte der Bildbearbeitung und den Umgang mit einer cloudbasierten Datenbank
  • Entwiclung eines Bildstils, der zu Ihrer CI passt.

 


Module

Natürlich können Sie alle Themen auch als einzelne Module buchen. Ihr Thema ist nicht aufgeführt? Kein Problem! Sprchen Sie uns an, wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot für eine Schulung, die zu Ihrem Unternehmen passt!

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an möglichen Themen:

Fotografische Grundlagen

Die Basis jeder Öffentlichkeitsarbeit ist ein solides Verständnis der Technik. In dem Grundlagenmodul werden an einem Tag die folgenden Themen behandelt:

 

  • Grundeinstellungen an Kamera und Blitz
  • Wie entstehen zuverlässig knackscharfe und perfekt belichtet Bilder?
  • Auswahl des richtigen Equipments für einen flüssigen Ablauf im Alltag
  • Grundlagen perspektivische Gestaltung
  • Umgang mit einem Aufsteckblitz

Bildgestaltung für Homepage und Soziale NEtzwerke

Für Instagram benötigt man andere Bilder als für Facebook und wieder andere für Homepage, Flyer oder Twitter. In diesem Aufbau-Kurs geht es um die Frage, wie man die gestalterischen Möglichkeiten der Fotografie gezielt für den Einsatz in unterschiedlichen Sozialen Netzwerken oder der eigenen Website nutzt. Da es erfahrungsgemäß einiger Zeit und Übung bedarf, kommen in diesem Kurs neben viel Anschauungsmaterial auch zahlreiche Übungen zum Einsatz.

 

 

 

  • Produktfotografie
  • Firmenevents fotografieren
  • Gebäudefotografie
  • Schadensfälle dokumentieren
  • Beratung beim Aufbau einer Foto-Ausstattung
  • Bedarfsgerechtes Coaching von Einzlpersonen und Teams

 

 

Bildbearbeitung und Bildverwaltung

 

 Wenn gute Bilder in einem Unternehmen vorhanden sind, ist die zweite Frage, wie die Pressestelle sie bekommt. Oft liegen die Bilder jeweils auf den Arbeitsrechnern der jeweiligen Mitarbeiter, und wenn die Pressestelle ein Motiv benötigt, muss sie herum telefonieren. So ein Verfahren kostet alle Beteiligten nicht nur Zeit sondern auch Nerven kostet. Die Bilder sind dann von sehr unterschiedlicher Qualität, passen im späteren Verwendungszweck nicht zusammen, eine nachträglich bearbeitete Version wird u.U. nicht gefunden undn stattdessen das ursprüngliche Bild verwendet.

 

In diesem Kurs geht es um den Workflow, nachdem das Bild gemacht wurde. Ich zeige die Software-unabhängigen Möglichkeiten der Bildbearbeitung und biete eine unabhängige Kaufberatung (ich erhalte auch auf den Kauf der Produkte keine Provision). Vor allem wird es um die modernen Möglichkeiten der Bildverwaltung gehen, damit die Mitarbeiter aus Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit jederzeit per Schlagwortsuche auf die jeweils aktuelle bearbeitete Version der besten Bilder kommen.

 


Produktfotografie

Wer im Internet kauft oder verkauft, weiß, dass der Erfolg direkt mit der Qualität der dort gezeigten Produktfotos zusammen hängt.

Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie und mit welchem Equipment Sie selbst hochwertige Aufnahmen von Ihren Produkten erstellen können.

 

Insbesondere geht es dabei um diese Themen:

  • Wirkung verschiedener Lichtquellen
  • Analyse der Produktoberfläche und Aufnahmeabsicht
  • Wirkungsvoll beleuchten mit (möglichst) einfachen Mitteln
  • Die Einstellungen an der Kamera
  • Kameraposition, Brennweite und Entfernung gezielt einsetzen
  • Literaturempfehlungen
  • Was muss man bei der Ausgabe der Bilder beachten, wenn man keine Qualitätsverluste bei der Präsentation im Internet riskieren möchte?

 

Gebäudefotografie

 

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Immobilien-Makler und natürlich an jeden, der Immobilien selbst verkauft oder vermietet.

 

  • Welche Kameras bzw. Objektive benötigt man für ansprechende Gebäudeaufnahmen?
  • Welches Zubehör ist sinnvoll?
  • Welche Kameraeinstellungen sind bei schwierigen Lichtverhältnissen in Innenräumen sinnvoll?
  • Wie vermeidet man stürzende Linien?
  • Wie stellt man ein dreidimensionales Haus professionell im zweidimensionalen Bild dar?
  • Wodurch wirken Fotos hochwertig?
  • Bildgestaltung und Seriengestaltung
  • Wie vermittelt man das tatsächliche Raumgefühl im Bild?
  • Wie bewältigt man die Helligkeitskontraste zwischen Innen und Außen, damit die Fenster nicht immer weiß aussehen?
  • Was sind die wichtigsten Bildbearbeitungstechniken bei der Gebäudefotografie?
  • Was muss man bei der Ausgabe der Bilder beachten, wenn man keine Qualitätsverluste bei der Präsentation im Internet riskieren möchte?

 

 


Fotografie für Sachverständige

Fotoapparate bilden nicht einfach das ab, was wir mit bloßem Auge sehen, was oft dazu führt, dass Foto-Dokumentationen kaum noch Ähnlichkeit mit dem Motiv haben. Besonders gravierend wird der Effekt, wenn man mit Blitz arbeitet. Die Seminarinhalte habe ich speziell auf die Bedürfnisse von Sachverständigen zugeschnitten, wobei ich für Anregungen und Ergänzungen immer dankbar bin!

 

Technik

  • Welche Kameras bzw. welches Zubehör benötigt man für aussagekräftige Aufnahmen?

 

Motivanalyse

  • Wie analysiert man die relevanten Eigenschaften des Motivs (Feuchtigkeit, Farbe, Helligkeitsunterschiede, Vertiefungen in Oberflächen, etc)?
  • Wie stellt man die Eigenschaften fotografisch heraus?
  • Wie reflektieren unterschiedliche Oberflächen Licht?
  • Wie kann ich das Motiv für einen späteren Betrachter auffindbar darstellen?
  • Welche Informationen müssen in das Bild und wie fügt man sie ein?
  • Alle wichtigen Funktionen von Kamera und Blitz werden direkt an Bauobjekten geübt, bis die Teilnehmer sich sicher genug fühlen, selbstständig vor Ort zu arbeiten.

 

Davon abgesehen gibt es Literaturempfehlungen natürlich auch viel Raum für eigene Fragen.

Farbmanagement

In diesem Seminar lernen Sie, worauf es ankommt, damit Farben möglichst so wiedergegeben werden, wie man sie am eigenen Monitor bearbeitet hat. Sie lernen die Anforderungen an den eigenen Arbeitsplatz und den gesamten Workflow insbesondere in der Zusammenarbeit mit Druckdienstleistern kennen. 

 



Die richtige fotografische hardware

Wenn mehrere Mitarbeiter in einem Unternehmen Fotos machen sollen, ist der erste und absolut wichtigste Tipp: bleiben Sie bei einem Kameramodell oder wenigstens bei einem einheitlichen Hersteller! Das ist zu teuer? Dann stellen Sie sich mal folgende Szenarien vor:

 

Kollegin A soll die Übergabe an einen Kunden für den Firmenblog festhalten. Das Blitzgerät, dass es in der Firma gibt, passt aber nicht auf ihre Kamera. Die Kamera, auf die es passt, hat gerade Kollegin B zu hause vergessen. Oder sie soll Portraits machen, die einzige Kamera mit einem passenden Teleobjektiv ist aber z.Zt. defekt usw....

 

Welche Gründe gibt es also für einen einheitlichen Kamerapark?

 

  • Einheitlicher Look der Bilder. Die Kameras lassen sich so einstellen, dass sie einen bestimmten Look erzeugen, ohne dass die einzelnen Mitarbeiter sich intensiv damit beschäftigen müssen.
  • Dadurch kann die Zeit für Nacharbeit minimiert werden.
  • Der Einsatz von sog. "Presets" (standardisierte Bildbearbeitung per Knopfdruck) wird dadurch erheblich vereinfacht!
  • und natürlich die Zeit, um Mitarbeiter einzuarbeiten.
  • Der einheitliche Look wiederum kann an Ihr Unternehmensprofil angepasst werden.
  • Statt einer umfangreichen Einarbeitung genügt ein übersichtliches Handout, um die wichtigsten Einstellungen der Kamera kennen zu lernen.
  • Und sollte doch mal etwas nicht klappen, gibt es immer einen Kollegen, der sich ebenfalls mit der Kamera auskennt!
  • Auch die Anschaffung spezieller Objektive wie Makro-Objektive oder lichtstarke Tele, wird sinnvoll, weil die Objektive auch ein viel größeres Einsatzgebiet haben, wenn sie von allen Mitarbeitern je nach Bedarf verwendet werden können.
  • Es gibt weniger Ausfälle durch kaputtes Equipment, weil alle Teile miteinander kombinierbar sind
  • Die Anschaffung ist erheblich günstiger durch Rabatte
  • Die Ausrüstung kann modular zusammen gestellt werden (je nach Bedarf mal mit oder ohne Backup-Kamera, Blitzgerät u.a....)
  • Die Auswahl an Zubehör wie Taschen, Blitze, Handgriffe etc. wird einfacher und langlebieger.
  • Im Falle einer Reparatur bleiben die Geräte nicht einfach liegen, weil niemand richtig weiß, wohin man die Sachen schickt, sondern sie können einfach einmal jährlich im Karton an den Hersteller geschickt werden für eine General-Überholung.


 

Die richtige fotografische Software

Wichtiger als die eigentliche Bildbearbeitung ist für ein Unternehmen, dass die Bilder jederzeit von den Mitarbeitern genutzt werden können, die sie auch brauchen. Wieviel Zeit geht in den Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit verloren, weil immer wieder hinter Bilder her telefoniert werden muss ("Wer war vor Ort? Hast du ein Bild, wo man sieht wie...? Dürfen wir das überhaupt verwenden?"...).

 

Moderne Datenbanklösungen bieten die Möglichkeit, alle Bilder zentral auf einem Server zu synchronisieren und so jedem mit den entsprechenden Zugriffsrechten zur Verfügung zu stellen. Es gibt also keine Bilder mehr, die verstreut auf den Unternehmens-PCs liegen. Die Suche erfolgt dann nach Schlagwörtern, Daten, Ordnern, also nach den sog. "Metadaten" der Fotos. Und die Vergabe der Metadaten ist tatsächlich der eigentliche Schlüssel für eine erfolgreiche Bildverwaltung!

Die wichtigsten Metadaten für Fotos im Unternehmensalltag

Bilddateien bieten die Möglichkeit, Informationen über den eigentlichen Bildinhalt hinaus zu speichern. Den Anfang macht ja bereits die Kamera, indem sie in die Bilddatei praktisch sämtliche Einstellungen einschreibt. Ganz wichtig: wenn man das Datum später nutzen möchte, sollte man akribisch darauf achten, Datum und Uhrzeit immer auf dem aktuellen Stand zu halten - auch nach der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit!

Darüber hinaus ist es aber wichtig, mit ein paar Schlagworten das Bild für die Öffentlichkeitsarbeit auffindbar zu machen. Das klingt nach viel Arbeit, ist aber nicht so schlimm, wie es sich vielleicht anhört. Denn bei der Vergabe der Schlagworte muss man sich nicht auf jedes Detail im Bild konzentrieren. Es genügt, die wichtigsten Elemente im Bild zu benennen, vielleicht nur das eine wichtigste Element und das in einer Schlagworthierarchie einzubetten. Was heißt das?

 

Wenn das wichtigste Element ein PIlz ist, nimmt man nicht nur Pilz, sondern auch die Begriffe "Pflanzen", und "Natur". Denn wenn in der Öffentlichkeitsarbeit das Anliegen des Unternehmens für den Umweltschutz heraus gestellt werden soll, werden eben Bilder von Natur benötigt. Und warum soll dann nicht auch ein Bild von einem Pilz dann genau richtig sein, auch wenn der seinerzeit in einem völlig anderen Kontext aufgenommen wurde?

 

Sie sehen vielleicht, dass der Vergabe der Schlagwörter eine entscheidende Rolle zukommt! Damit nicht jeder Mitarbeiter ein eigenes Verfahren für die Vergabe von Schlagwörtern entwickelt - oder das Thema einfach ignoriert - sind zwei Dinge empfehlenswert:

 

  1. Ein standardisiertes Vokabular, in dem man die meisten Schlagworte einfach per Drag`n Drop einschließlich aller Oberbegriffe vergeben kann.
  2. Eine unternehmensinterne Schulung. Natürlich bieten wir solche Schulungen für Sie an. Auf Dauer werden aber auch die eigenen Mitarbeiter die Neuen einarbeiten können.

 

Ein weiteres wichtiges Thema sind die Bild- und Veröffentlichungsrechte! Auch die Informationen zu diesem heiklen Thema sollten direkt in der Bilddatei stehen. Wichtig sind hierfür folgende Informationen:

 

  • Wer war der Fotograf (das ist immer der Inhaber des Urheberrechtes)
  • Wer sind die abgebildeten Personen?
  • Wer ist der Besitzer des jeweiligen Privatgrundstückes oder Gebäudes, in dem die Aufnahme erstellt wurde?

Nur wenn diese Informationen vorliegen, können gezielt Veröffentlichungsrechte eingeholt werden.


Referenzen

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

DWA